Neues Selbsthhilfe Angebot in Berlin

Frau Katrin Zeddies bietet in Berlin ein neues Selbsthilfeangebot an.

Als Ergänzung zu den bereits bestehenden Gruppen.

Selbsthilfegruppe Borderline – Mütter und Väter
Seit knapp drei Jahren bin ich Mutter eines kleinen Jungen. Vor knapp einem Jahr ist seine kleine Schwester dazu gekommen. Wir haben in der vergleichsweise kurzen Zeit viel mit einander überstanden.
Es bleibt bei den vielen Glücksmomenten und der erstaunlichen Leichtigkeit nicht aus, dass ich an meine Grenzen gelange, Geduld und inneres Gleichgewicht ausbleiben. Ich frage mich dann oft, warum meine Kinder mich auswählten, weshalb ich es hier und da nicht schaffe, entspannt zu bleiben, wo doch mein Kopf weiß, dass alles nur Phasen sind, die Müdigkeit vergeht und die Stresstoleranz wieder steigt.
Dann schäme ich mich maßlos, bereue Geschrei und Ungerechtigkeiten, aber dann ist es schon passiert und ich bin untröstlich, denn ich möchte nicht so sein.
Ich möchte überhaupt perfekt sein und immer friedlich und fröhlich und achtsam und nicht permanent daran denken, was ich alles ruinieren könnte….
…deshalb möchte ich eine weitere Gruppe ins Leben rufen, in der wir uns austauschen und gegenseitig zuhören können. Auch wir als Väter und Mütter werden geboren, nicht nur unsere Kinder.
Die Selbsthilfegruppe findet einmal monatlich im St. Joseph Krankenhaus, Gartenstrasse 1, Raum Z125 (kann abweichen), Berlin – Weissensee ab September 2018 an folgenden Freitagen 17 – 18.30 statt:
7. September
5. Oktober
2. November
28. Dezember
Bei Fragen gern bei mir melden: katrin.zeddies@grenzgaenger-shg.de

Vielen Dank an Frau Zeddies für diesen mutigen Schritt. Soweit ich weiß, ist diese Art der Selbsthilfe noch Pionierarbeit.

 

Neuigkeiten vom „Ich hör Euch zu“ Netzwerk

Am Freitag, 29.06.2018 traf sich das neu gegründete Netzwerk: „Ich hör Euch zu!“ zum ersten Mal in den Räumen der NOVITAS BKK.“.

Es wurden erste kleinere Projekte vorgestellt, die umgesetzt werden sollen:

  • Eine Selbsthilfegruppe für junge Menschen bis Ende 20.
  • Ein erster kleiner „Ich Dir zu Treff“, in der Praxis der Heilpraktikerin für Psychotherapie, Frau Sabine Thiel
  • Das Programm der „Crazy Days“ am Donnerstag, 30.08. und Freitag, 31.08.2018 wurde vorgestellt
  • Die Idee von Frau Dr. Natali Kirstein, Oberärztin der Sana Klinik in Duisburg Wedau, ab November trialogische Gespräche in der Klinik anzubieten, wurde vorgestellt
  • Die „Peer Berater Ausbildung“ für Betroffene und Angehörige, als Schnittstelle zwischen der stationären und ambulanten Therapie wurde kurz angerissen. Diese Ausbildung wurde von Frau Sabine Thiel entwickelt und wird inhaltlich von Frau Dr. Kirstein und Herrn Dr. Grüttert unterstützt und erweitert.
  • Die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit wurde grob mit der Möglichkeit einer Fotoaussstellung im Landtag NRW geplant.
  • Das Side-by-Side Spiel ist teilweise endlich im Produktionsstadium und soll spätestens im September zu kaufen sein.
  • Der VFP, (Verband für freie Psychologen, Heilpraktiker für Psychotherapie, Psychologische Berater) bietet zum ersten Mal einen Fachtag zum Thema „Borderline Persönlichkeitsstörung“ an. Mehr Infor auf der Seite des Verbandes:https://www.paracelsus.de/a_sosemi.asp?seminaridinternet=2542373028092018
  • Das trialogische Fachsymposium in Berlin findet in diesem Jahr im November statt. In Kooperation mit Frau Dr. Hauth, von der Berliner Alexianer Klinik St. Joseph in Berlin Weissensee.

Diese Arbeit wird von der NOVITAS BKK unterstützt.

Vielen Dank dafür.

 

Rückblick auf die Ausstellungseröffnung der Teilnehmer des I.S.B.A.P. aus Essen

Rückblick auf die Ausstellungseröffnung der Teilnehmer des I.S.B.A.P. aus Essen

Die Fotoausstellung „Try Walking In My Shoes“, die von der Side-By-Side Gruppe des I.S.B.A.P (Inklusives, Sensitives,Borderline,Ausbildungs, Projekt), und dem empathischen Fotografen Herrn Patrick Kaut aus Essen, umgesetzt wurde, ist noch bis zum Freitag, 06.07.20185 im Rathaus Foyer der Stadt Essen zu sehen.

Die Motive zeigen wie stark und mutig Menschen mit einer Borderline Störung sind, denn hier geben sie einen sehr intimen Einblick in ihre Gefühlswelt.

Auch Herr Josef Neumann, der Schirmherr dieses Projekites zeigte sich sehr beeindruckt von den Motiven und dem Mut.

Er bot uns an, diese Ausstellung auch einmal im Landtag NRW zu zeigen.

Vielen Dank dafür! Dies ist ein weiterer Schritt, das Thema Borderline Störung in die Öffentlichkeit zu bringen und die vielen unterschiedlichen Facetten dieser Traumafolgestörung zu zeigen.

Zu zeigen, Menschen mit einer Borderline Störung sind Kämpfer. Sie sind stark. Nur manchmal wissen sie selber nicht so genau, wie stark sie sind.

Solche Projekte und prominente Unterstützer helfen dabei, diesen Mut in die Öffentlichkeit zu tragen.