Aufruf zur Teilnahme

Aufruf zur Teilnahme

Das neue Fotoprojekt: “Die heilende Kraft der Fotografie – Der Blinde Fleck in uns allen (JoHari Fenster)” sucht noch Teilnehmer.

Gesucht werden Borderline Angehörige, Borderline Betroffene und Therapeuten/interdisziplinäre Fachleute, die gerne mehr über sich selber und ihren persönlichen „Blinden Fleck“ erfahren wollen.

Die Fotografin Rose Benninghoff und die Heilpraktikerin (Psychotherapie) Sabine Thiel, wollen Menschen in diesem Projekt helfen, ihren „Blinden Fleck“ zu erkennen.

Wir alle kennen mehr oder weniger unsere Emotionen. Viele von uns wissen, dass es nie sicher sein kann, dass die Worte, die wir sprechen von unserem Gegenüber auch so verstanden werden, wie wir es meinen. Das liegt an vielen Faktoren, die in der verbalen Kommunikation vorhanden sind. Was uns allen allerdings unbekannt ist, sind unsere Signale, die wir über unsere “reinste und ehrlichste” Form der Kommunikation vermitteln, über unsere Körpersprache. Diese beinhaltet auch die Mimik und den Ausdruck der Augen, den Fenstern unserer Seele.

All dies kann auf einem Foto deutlich werden.

Die Fotos werden keine gestellten Szenen oder Motive beinhalten, sondern während einer Interaktion aufgenommen.

Zu Beginn des Projekts werden Fragebögen verteilt, die bitte ausgefüllt werden und auch nach dem ersten Fotoshooting und der Besprechung der Fotos, sowie zum Abschluss des Projekts werden wieder Fragebögen verteilt.

Dies ist ein erster Schritt zur Dokumentation des Projekts. Dieses Projekt wird von Frau Rose Benninghoff und Frau Sabine Thiel schriftlich dokumentiert werden.

Angehörige, Betroffene und Therapeuten werden zunächst in diesen getrennten Gruppen zusammenfinden und die Fotoshootings vorbereiten.

Die entstandenen Fotos werden besprochen und es wird entschieden, welche Fotos allen Gruppen zur Besprechung vorgelegt werden.

Im zweiten Schritt werden jeweils Teilnehmer aus zwei Gruppen ein gemeinsames Fotoshooting haben.

Anschließend wird dann wieder der zweite Schritt erfolgen.

Zum Abschluss sollen dann alle drei Gruppen gemeinsam aufeinander treffen (trialogisch) und auch ein gemeinsames Fotoshooting absolvieren.

Das Ziel ist es hier ein oder mehrere gemeinsame Motive zu entwickeln, die für die Arbeit des Trialogs stehen.

Das Projekt ist für zunächst 7 Monate von der NOVITAS BKK gefördert.
Pro Monat sind ca. 5 Stunden für das Projekt eingeplant. In den Ferienzeiten wird sich dies verschieben.
Die Fotos werden sowohl in Räumen als auch in der Natur stattfinden.
Pro Gruppe sind 6 Teilnehmer erwünscht.

Interessenten melden sich bitte per Mail bei Sabine Thiel. → sabine@beraterin-thiel.de Betreff: Projekt „Blinder Fleck“

Wir wünschen uns vor allem Teilnehmer aus dem Bereich der Fachleute, auch gerne Therapeuten.

Dieses Projekt startet ab März.

Dieses Projekt ist Markenrechtlich geschützt. → Urkunde Markenrecht

1. Fotoprojekt 2020

1. Fotoprojekt 2020

Angehörige und Betroffene haben gemeinsam versucht ihre Erlebnisse, ihre Erfahrungen mit Therapie, den Gruppenangeboten der Heilpraktikerin (Psychotherapie) Sabine Thiel, dem Umgang miteinander, der Teilnahme an Trialogischen Tagen in Fotomotive umzusetzen, die die Fotografin Rose Benninghoff, dann gekonnt in Szene gesetzt hat.

Daraus wird ein Fotobuch zum Thema Borderline entstehen.

Hier sind ein paar Fotos aus dem Projekt:

Fotos und Bildbearbeitung → Rose Benninghoff

Elternkreis Duisburg e.V. läd ein

Elternkreis Duisburg e.V. läd ein

3. Veranstaltung der ARWED-Informationsreihe 2019

„Auf der Suche nach (Sucht)-Hilfe in NRW unterwegs“ mit dem Tagesthema:

„Da kann man halt nix machen – das muss ihr Kind schon selber wollen!“ Motivation als Voraussetzung der Intervention?

Datum und Uhrzeit: 14. September 2019, 14.00 bis 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: Sana-Klinik, Veranstaltungsraum, Zu den Rehwiesen 9, 47055 Duisburg

Hier können Sie sich die → Einladung als PDF herunterladen

Eine Erfolgsstory!

Eine Erfolgsstory!

10 Jahre Selbsthilfegruppe für Borderline Angehörige und 9 Jahre Selbsthilfegruppe für Borderline Betroffene in Duisburg und was sich daraus alles entwickelt hat – Die Geschichte hinter dieser Erfolgsstory:

Im März 2009 gründete Sabine Thiel mit Unterstützung Ihrer Mutter, aus eigener Betroffenheit, als Mutter eines Borderliners, in Duisburg die erste Selbsthilfegruppe für Angehörige.

Zu diesem Zeitpunkt wagte niemand eine Prognose zu erstellen, wie lange diese Gruppe bestehen würde.

Aus der anfänglichen reinen Angehörigen Gruppe entwickelte sich im Laufe der Zeit eine gemischte Gruppe (Betroffene und Angehörige gemeinsam), die in Spitzenzeiten 35 Teilnehmer bei den Treffen hatte.

Selbsthilfearbeit ist anstrengend und sie zeigt den Gruppenleitern sehr gut die eigenen Grenzen auf.

Neben der Duisburger Gruppe leiteten beide Frauen auch eine Gruppe in Oberhausen. Aus diesen beiden Gruppen entstanden sehr schnell noch weitere in Mülheim und Moers. Frau Doris Thiel leitete teilweise die Gruppen in Duisburg, Moers und Oberhausen gleichzeitig. Dies ging schnell über ihre Kräfte hinaus.

Frau Sabine Thiel zog sich im Jahr 2011 aus der Selbsthilfe zurück, weil sie sich beruflich auf die Arbeit mit Betroffenen und Angehörigen konzentrierte und einen Interessenkonflikt vermeiden wollte.

Frau Doris Thiel leitet seit nun mehr zehn ein- halb Jahren die Angehörigen Gruppe in Duisburg. Die Gruppe trifft sich in 14-tägigem Abstand in der Pflegeschule der Sana Klinik in Duisburg Wedau. Aus dieser zunächst einzigen Selbsthilfegruppe in Duisburg ist das Selbsthilfenetzwerk „Grenzgänger“ entstanden. Genauere Informationen finden Sie auf der Seite des Selbsthilfenetzwerks der → Grenzgänger

Als Grenzgänger empfinden sich sowohl die Betroffenen als auch die Angehörigen.

Grenzen sind ein wichtiges Thema für diese Gruppen, denn oftmals kennt keiner von ihnen seine Grenzen oder die des anderen.

Zuviel Einflüsse von außen wirken auf beide Gruppen ein und verunsichern.

So entstand im Laufe der Zeit parallel auch das Borderline Netzwerk „Bonetz“ mit langjähriger aktiver Unterstützung durch die NOVITAS BKK, vertreten durch Herrn Holger Russ, ohne die viele der aktuellen Projekte unmöglich wären, und durch die aktive Mitarbeit und Unterstützung in der Netzwerkarbeit durch die Alexianer Kliniken. Zunächst in Krefeld, vertreten durch Herrn Dr. med. Andreas Horn und Herrn Dr. Thorsten Grüttert.

Seit 2017 ist auch die Alexianer Klinik in Berlin, vertreten durch Frau Dr. med. Iris Hauth, ein aktiver Kooperationspartner, der in seinen Räumen Selbsthilfegruppentreffen ermöglicht und das Angebot: „Ich hör Dir zu!“©, (entwickelt von Sabine Thiel) adaptiert von Frau Katrin Zeddies, ermöglicht.

Mittlerweile entstehen neue Kooperationen mit weiteren Kliniken, neue Projekte wurden realisiert, wie das Side-By-Side® Spiel und das lebendige Projekt:  Der Borderline Parcours.

Somit ist die erste Selbsthilfegruppe in Duisburg ein Erfolgsmodell, das sich bewährt hat.

Die Gruppenleiter innerhalb des „Grenzgänger Selbsthilfenetzwerk“ erhalten eine Schulung zum Gruppenleiter und durch Frau Dr. Natali Kirstein eine regelmäßige Gruppensupervision.

Ein Interview im STUDIO 47 – Stadtfernsehen Duisburg

Ein Interview im STUDIO 47 – Stadtfernsehen Duisburg

Sabine-Thiel-InterviewIm Interview spricht Heilpraktikerin Sabine Thiel über Hintergründe zur Borderline-Persönlichkeitsstörung. Kann diese Krankheit jeden treffen & welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Weiterhin spricht eine Betoffene sehr eindrucksvoll über ihre Erkrankung und ermöglicht Außenstehenden einen (kleinen) Einblick in ihre Gefühlswelt.

Wenn Sie mehr über die Borderline-Krankheit wissen wollen, besuchen Sie die → Homepage des Borderline-Netzwerkes. Dort finden Sie viele Infos über Hilfsangebote, Anlaufstellen, Selbsthilfegruppen – sowohl für Betroffenen als auch deren Angehörige und Freunde.

Sie sind nicht allein!